Wir sehen:
"Die Familie ist für mich der wichtigste Lebensbereich"
So denken die meisten Österreicher. Warum auch nicht? Wir alle sehnen uns nach
Liebe, Geborgenheit und Sicherheit. Aber die Wirtschafts- und
Berufswelt nimmt auf Bedürfnisse der Familien immer weniger
Rücksicht.
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Wir wollen:
Familie
muss Vorrang vor der Wirtschaft haben!
Die Wirtschaft
ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Wirtschaft.
Schluss mit Arbeitszeiten, die auf Familien keine Rücksicht
nehmen. Besonders der Sonntag gehört der Familie!
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Wer ohne
Kinder lebt, wird von der Politik bevorzugt!
Jede Stunde fällt
eine Familie unter die Armutsgrenze. Kinderlosen bleibt viel
mehr Geld. Und auch im Alter kassieren
sie nach ungestörter Berufslaufbahn die höheren Pensionen
- bezahlt von den Kindern der anderen.
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Gerechte
Verteilung der Kinderkosten auf alle!
Familien mit Kindern
dürfen finanziell nicht die "Dummen" sein, denn:
Im Alter sind wir alle - auch die Kinderlosen - auf eine nachwachsende
Generation angewiesen.
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Die meisten
Eltern wollen ihre Kinder selbst betreuen!
Zu Recht ist eine familienfeindliche Politik zu kritisieren,
die die Betreuung und Erziehung eigener Kinder nicht fördert,
sondern benachteiligt. Zwar ist mit dem neuen Kinderbetreuungsgeld
durch die pensionsbegründende Anrechnung der Kindererziehungszeiten
endlich eine erste Wende eingetreten. Als Schritte in die richtige
Richtung ist zudem zu vermerken, dass neuerdings Teilzeit die
Bemessungsgrundlage erhöht und pro Kind 4 Jahre für die
Pensionsversicherung (im Ausmaß von 1350 Euro monatlich) angerechnet
werden. Familienpolitische Ziele müssen in Zukunft freilich sein, die
Erziehungszeiten großzügig für die Pension anzurechnen, Teilzeitarbeit
attraktiv zu machen, Familien steuerlich deutlich zu entlasten und die
unersetzliche Beziehungs-, Betreuungs-, Pflege- und Erziehungsarbeit in
der Familie viel besser sozialrechtlich abzusichern und damit aufzuwerten.
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Freie
und flexible Wahl zwischen Beruf und Familie!
Finanzielle und
sozialrechtliche Absicherung für Mütter oder Väter
während der Berufs-Unterbrechung zur Kindererziehung, denn:
Zeit für Kinder muss sich jeder leisten können.
Der Katholische Familienverband hat wiederholt auf den Wert der
unersetzlichen Beziehungs-, Betreuungs-, Pflege- und Erziehungsarbeit
hingewiesen und versucht, die Anerkennung im Bewusstsein der Gesellschaft,
im Steuer- und Pensionsrecht voranzutreiben.
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Die Wünsche
der Kinder haben in der Politik kaum Gewicht!
Ob Atomkraft, Umwelt oder wirtschaftliche
Zukunft: Viele Entscheidungen betreffen unsere Kinder. Diese
aber haben bei Wahlen keine Stimme. Das heißt: 20 Prozent
der Bevölkerung sind vom Wahlrecht ausgeschlossen!
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Einführung
des Kinderstimm- rechts bei politischen Wahlen!
Das Prinzip muss
lauten: Jedem Bürger eine Stimme! Auch Kinder - vertreten
durch ihre Eltern - sollen bei Wahlen eine Stimme haben. Jugendliche
sollen deutlich früher wählen dürfen als erst
mit 18.
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