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Katholischer Familienverband der Erzdiözese Wien

Omadienst

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Kontakt:

OMA-DIENST
Hofzeile 10 -12 / Stiege 9/ Raum 3, 1190 Wien
Tel: (01) 486 36 68
Fax: (01) 486 89 08 17
Montag bis Freitag von 8.30-12.30 Uhr
omadienst@edw.or.at

Andrea Beer, Leiterin des Omadiensts
Andrea Beer
Leiterin des Oma-Dienstes

Email: a.beer@edw.or.at

Eine Initiative des Familienverbandes
als wegweisendes Modell für die Zukunft

Die 1973 ins Leben gerufene Serviceeinrichtung vermittelt zwischen älteren Frauen und jungen Müttern und Vätern, die jemanden zur zeitweiligen Kinderbetreuung suchen – etwa wenn ihre Arbeitszeit mit den Abholzeiten von Schule oder Kindergarten nicht vereinbar ist. Der „Oma-Dienst“ ist dabei bemüht, Familien und Omas zusammenzuführen, die gut zueinander passen, so dass ein dauerhafter Familienanschluss hergestellt wird. So kommt es durchaus auch vor, dass die „Omas“ mit den Familien gemeinsam auf Urlaub fahren. Der Oma-Dienst ist nicht auf finanziellen Gewinn ausgerichtet. Dem Familienverband geht es vielmehr um „menschlichen Gewinn“ für Familien und Senioren. Inzwischen wird diese Idee von der Gemeinde Wien und dem Familienreferat der NÖ Landesregierung unterstützt. Jährlich melden sich rund 1000 Familien, die Hilfe suchen.

Der Oma-Dienst ist auf dem Sektor der Kinderbetreuung die sicher familienähnlichste Betreuungsform und schlägt Brücken zwischen den Generationen. Der Oma-Dienst des KFVW ist im Raum der Erzdiözese Wien aktiv und hat in den Bundesländern bereits Nachahmer gefunden.

Die Vermittlung sollte auf Dauer sein und ist nicht für eine einmalige Beaufsichtigung gedacht. Angestrebt wird die regelmäßige Betreuung der Kinder einer Familie (mindestens einmal pro Woche), um möglichst gutes Kennenlernen und großes gegenseitiges Vertrauen zu gewährleisten. Wenn Omas und Familie - unterschiedlichster Gesellschaftsschichten - gute Bekanntschaft geschlossen haben, wird seitens des Familienverbandes angestrebt, auch Ausnahme- oder Notfälle bewältigen zu können.

Die Omas sollten sich nicht als Haushaltshilfe verstehen, wenn auch kleinere Arbeiten (z. B. Essen wärmen für die Kinder) auf sie zukommen. Ihre Haupttätigkeit besteht in der Betreuung der Kinder, denen die Omas Bezugsperson werden und die auch von ihnen lernen sollen.

Als Spesenersatz wird allen Familien seitens des Familienverbandes ein Richtsatz von 7 Euro pro Stunde und die Bezahlung der Fahrtkosten empfohlen. Der Familienverband weist immer darauf hin, dass Honorare oder Aufwandsentschädigungen keinesfalls über ihn laufen und lediglich für die Vermittlung ein Beitrag kassiert wird. Außerdem werden die Familien ersucht, die Omas nach abendlichem Dienst nach Hause zu bringen. Wie die Tätigkeit im einzelnen gestaltet werden soll, sollen Familie und Omas selbst vereinbaren.

Voraussetzungen für die Vermittlung als Oma

  • eine psychisch ausgeglichene Persönlichkeit
  • körperliche Rüstigkeit
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern (möglichst eigene)
  • entsprechend reifes Alter
  • positive Aufnahme durch die jeweilige Familie
  • regelmäßiger Besuch der Schulungskurse des KFVW

Bedingungen für Familien

  • regelmäßiger Kontakt mit der Oma, mindestens einmal pro Woche
  • weitgehende Integration der Oma in die Familie
  • nach Möglichkeit Heimbringen nach abendlicher Beaufsichtigung
  • Anerkennungsentgelt von 7 Euro pro Stunde plus Fahrtspesen
  • Keine Erwartung einer Haushaltshilfe

Kinderbetreuung gesucht

Die Lösung: Oma-Dienst

Ein Service des Katholischen Familienverbandes